Der Altar

Bevor wir anfangen mit der schamanischen Reise gilt es unseren Altar zu bestücken. Dieser Altar ist unser heiliger Platz an dem Dinge von persönlichem und spirituellen Wert arrangiert werden.
Dieser Altar kann jeweils vor der Reise in die nichtalltägliche Wirklichkeit aufgebaut werden oder aber er bekommt einen festen Platz in einer ruhigen Zimmerecke.
Bei mir  liegen Federn und Steine, die ich bei  Spaziergängen gefunden habe, Kristalle, die mir wichtig sind, selbstverständlich meine Trommel und meine Rasseln.
Nicht zu vergessen die kleine Austernschale in der mein Bündel weißer Salbei zum räuchern liegt. Blumen, Kerzen können dort stehen, wenn man möchte, alles ist erlaubt.
Auch die Ahnen sollten nicht vergessen werden. Kleine Erinnerungstücke oder Fotos können dazu gelegt werden.
Der Aufbau des Altars kann und darf auch eine Weile dauern, da es wichtig ist, die Dinge in Ruhe zu betrachten und sich der Erinnerungen, die damit verbunden sind bewußt zu werden.
Spüren wie der Stein in deiner Hand liegt, die Feder dir den Rauch zufächelt. Die Blumen auf deinem Altar beschauen und ihre Schönheit und Einzigartigkeit wahrnehmen.
Hier mein Altar, manchmal kommen noch Dinge hinzu. Ich habe übrigens Stoffblumen dort liegen, weil ich meine Blumen im Garten nicht abpflücken mag.

sacred

So braucht es einen Weile, in der wir ganz mit uns selbst und der Wahrnehmung der Energien der Dinge, die uns wichtig sind beschäftigt sind.
Bevor wir ans Reisen selbst gehen, machen wir uns zunächst mit der Eingangszeremonie vertraut.
Nach einiger Übung hat so jeder seine eigenen Weg, daher beschreibe ich hier meinen.
Zunächst wird der ganze Raum mit weißem Salbei geräuchert. Hierzu nehme ich mein Bündel Salbei entzünde es und warte  bis sich der Rauch entwickelt hat. Dann reinige ich alle Zimmerecken mit dem Rauch, dann die Mitte des Raumes und dann mich selbst
Ich nehme  den Rauch, der meinem Bündel entsteigt in die Hände, wasche diese in dem Rauch , dann nehme ich meine Feder und fächle den Rauch um meinen gesamten Körper.
Es ist eine schöne Einstimmung und der Geist kommt zur Ruhe dabei. Nebenbei finde ich den Geruch des Salbeis sehr schön und er  wird besonders für seine antibakterielle Wirkung geschätzt.
Auch für die keltischen Druiden war der Salbei ein wichtiges Kraut, das sowohl für Räucherungen als auch als Heilmittel eingesetzt wurde.
Noch reisen wir nicht sondern setzen uns nun entspannt in einen bequemen Sessel und sind ca 15 Minuten still und stimmen uns ein
Während dieser 15 Minuten überlegen wir was wir unser Krafftier fragen wollen, wenn wir es treffen, denken darüber nach wo wir Hilfe benötigen.
Allein, das STILL sitzen ist für viele Menschen schon schwierig, man kann es also vor seiner ersten Reise ein bisschen üben.

Das für heute und viel Spaß beim Räuchern und still sitzen!
Ich hoffe, das ich eine Trommelsequenz einspielen kann und dann mit jedem der mag gemeinsam auf die Reise in die untere Welt gehe. Ich denke, die erste Reise wird eine geführte Reise werden.
Dazu muss ich noch ein bisschen mit der Technik kämpfen.

Bis dahin
Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen……
Anna

 

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