Fearless friday – Furchtlos am Freitag

Der erste Schritt ins Dazwischen… führt über eine Selbstportrait

Tipps und Anleitungen zur furchtlosen Malerei.

Eine einfache Übung ist das erstellen einer Standortbestimmung mit Hilfe eines Selbstportraits.

Das soll nun nicht fotorealistisch werden und hat keinen anderen Anspruch als herauszufinden wo man steht, wie man sich mit dem fühlt, was man tut und last but not least, es soll Änderungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wir erinnern uns sicher alle an Kinderselbstportraits, die wir schon gesehen haben. Damit hat es schon eher was zu tun. Einfach!einfach?

Man braucht nichts anders als ein großes Blatt Papier und Buntstifte oder Filzmaler.
Und dann verabschiedet man sich in Windeseile von dem Anspruch Kunst produzieren zu wollen.
Einfach Spaß haben und sich wie ein vierjähriges Kind fühlen.

Auf das Blatt wird folgendes gemalt:

Ganz wichtig, das Selbst, und die Wünsche und Träume, die man hat. Vielleicht auch Menschen die einem nahe stehen. Blumen, Schmetterlinge…… alles das einem Freude macht Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Alles schön mit Krikelekrakel versehen, bunte Punkte und alles an Verzierungen, das man eigentlich kitschig findet. Das fertige Werk fotografieren und mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms spiegeln und sich die gespiegelte Version vornehmen.

Das Bild erscheint einem nun fremder, Betriebsblindheit wird so eingegrenzt und jetzt kann ich mich in das Kind versetzen, das das Bild gemalt hat.

Wo steht es, was, träumt es was wünscht es sich und wo sind die Möglichkeiten bei mir, dem Kind zu helfen, das alles zu erreichen, was es sich wünscht, wo würde ich gern etwas ändern, weil ich die Grenzen eher erkennen kann als das vierjährige Kind, das das Bild gemalt hat.

Manch einem mag diese Vorgehensweise etwas schräg erscheinen aber es hilft lockerer zu werden. Dinge, die einem wichtig erscheinen werden relativiert und man entspannt sehr bei diesem „Spiel“

Ich kenne niemanden, der an ein solches Bild mit Erwartungsdruck herangeht, sondern es ist immer Neugier und Spieltrieb. Wo diese Eigenschaften lange verschüttet waren sind vielleicht mehrere Versuche notwendig um diese angstfreie Lockerheit zu fühlen und vor allem, auch zu genießen.

Das Gefühl muss man konservieren und den Spieltrieb gilt es zu kultivieren.

Ich habe zum Beispiel eine kreative Spielwiese erschaffen die es mir ermöglicht wieder locker zu werden, wenn ich mir und meinen eigenen Ansprüchen bei meiner Kunst gerade nicht mehr genüge und auf ein nettes kreatives Burnout-Syndrom zusteuere.

Ich schaffe kleine romantische vielleicht sogar kitschige Bilder. Ohne Anspruch ohne Druck und ohne Leistungswillen. Einfach so…..Vielleicht auch hilfreich für den ein oder anderen.

Diese Bilder holen mich von meinem egozentrischen Künstlerross und ermöglichen mir so wieder freier und offener zu werden. Denn Weichheit und Offenheit ist nötig um in den „ Dazwischen“Zustand zu kommen, den ich so sehr liebe und der die wirklich furchtlose Malerei ermöglicht.

Einen zweiten Effekt haben diese „Kinderbilder “ auch noch. Dieses Krikelakrakel lässt in sich in weiteren Versuchen hervorragend für Schraffurübungen nutzen.

Wie die Meisten wissen, gibt es unterschiedliche Schraffuren.

Wikipedia schreibt dazu:

In der künstlerischen Zeichnung und Illustration wird die Technik der Schraffur verwendet, um mittels eng aneinander gesetzter Linien Grauwerte, Farbtöne und Schattierungen darzustellen. Neben der einfachen parallelen Schraffur wird hier auch häufig die Technik der Kreuzschraffur verwendet: Über eine erste Lage von parallelen Strichen wird eine zweite Lage derart gezeichnet, dass sich die Linien in einem Winkel kreuzen. Hierdurch lassen sich sehr gut Schraffuren nachträglich dunkler machen und auch Hell-Dunkel-Gradienten darstellen.

Bitte niemals an solchen Aussagen festhalten, man kann das Üben um beim Zeichnen lockerer zu werden, schaden wird es nicht…….

Aber es viel schöner ist es, seine eigenen Schraffuren zu schaffen, den eigenen Bedürfnissen zu Kritzeln beim zeichnen zu folgen, mit Kringeln zu arbeiten, kleinen Punkten und einfach drauf los zu zeichnen. Eine eigene Schraffur wird sich schon ergeben und es wäre doch ein Elend wenn alles immer gleich aussehen würde..

 

bis dahin

Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen……

Anna

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5 Gedanken zu “Fearless friday – Furchtlos am Freitag

  1. Danke für den aufbauenden Artikel liebe Anna, Wenn ich mal wieder stiernäckig ein gutes Bild malen will (was so gut wie nie klappt), mache ich es ähnlich……ich sag mir dann immer „es muss nix werden, Helen…Du darfst einfach drauflosmalen…..und es ist dann wie eine Befreiung…..Deine hübsche Vogel….Rosenfrau finde ich bezaubernd….
    viele Grüsse und einen schönen Sonntag

    Helen..

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