in the middle of the week: Künstler und Disziplin II

Email – Marketing, eine tolle Sache!
Gerade als KünstlerIn kann man seinem Publikum, seinen möglichen Käufern, Termine der kommenden Ausstellung, Lesung etc. zukommen lassen. Newsletter sind auch beliebt um aktuelle Projekte oder Arbeitsproben zu präsentieren.
Da wir mittlerweile alle in diversen sozialen Netzwerken unterwegs sind und diese Informationen  über Facebook, Twitter, Xing und co verbreiten passiert es, das eine Einladung zur Ausstellung dreimal oder öfter beim möglichen Interessenten ankommt. Das jedoch, hinterlässt den Eindruck als würde man nach Aufmerksamkeit schreien und die Mails werden irgendwann gar nicht mehr geöffnet.

Weniger ist oft mehr und so ist es sinnvoll seine Emailverteiler auf Mehrfacheinträge zu überprüfen.

Seit ich mich mich dem Thema Disziplin intensiver beschäftige, fällt mir auf, wieviel nutzlose Zeit man damit verbringt Informationen aufzunehmen, die nicht notwendig sind und den Denkapparat ebenso wie den Fühlapparat verstopfen.

Was also tun mit all den interessanten Informationen,
die man in Blogs oder andernorts im Netz finden kann? Von denen man denkt sie seien wichtig? Hilfreich ist es sie  ZU BOOKMARKEN und in einem Ordner zu speichern. Nach vielen Versuchen (die Ordner wurden irgendwann sehr unübersichtlich,benenne ich die Ordner jetzt themenrelevant und schon klappt es besser. Lesen kann man sie dann, wenn die Infos auch wirklich benötigt werden. Ordner, in die ich ein Jahr nicht geguckt habe, werden gelöscht.

Ordnung halten ist in 🙂
In der neuen Season, einem interessanten Magazin gibt es mehrere Seiten mit Artikeln und Tipps zum Thema Chaos und Ordnung und auf fuer-immer-aufgeraeumt.de gibt es Checklisten, die man downloaden kann.

Meine Tipps hier sind übrigens für die ChaotInnen unter uns gedacht, die Strukturierten brauchen sie nicht 🙂

Und zum Schluss  für heute ein Moodboard.
Laut Wikipedia ist:  das Moodboard (engl. mood „Stimmung“, board „Tafel“) ist ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel in Kommunikations- und Designberufen. Im Laufe eines Projektes unterstützt es die Entwicklung, die Vermittlung, ggf. den Verkauf und schließlich als Referenz die konzeptgetreue Umsetzung visueller oder visuell darstellbarer Ideen.

Auch bei der künstlerischen Arbeit ist ein Moodboard ausgesprochen hilfreich. Ich wollte aber keinen weißen Karton oder eine weiße Leinwand. Besonders nützlich ist es,  wenn man an einer Reihe arbeitet und / oder ein Konzept erstellt, das man in den kommenden Monaten abarbeiten will,  anstatt einfach drauflos zu malen.

Ich mag es, wenn etwas optisch ansprechend gestaltet ist, selbst wenn ich es danach mit Fotos, Zeitungsausschnitten und Texten vollpacke.
Ich habe meines aus einer Leinwand hergestellt, die ich in mir passenden Farben bemalt habe, ein paar farbliche passende Bänder drum um Papiere und Ähnliches anzuhängen, Zettel, Fotos, etc werden mit Nadeln festgesteckt.
Ihr glaubt gar nicht wie leer mein Schreibtisch geworden ist und meine Ideen stapeln sich nicht mehr in Kartons oder Zettelbergen sondern sind schön übersichtlich….. dort,  wo ich sie immer sehen kann.

 

Morgen gibt es hier eine Umfrage darüber, was ihr in meinem Blog gern lesen wollt, was euch am meisten interessiert

Bis dahin

Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen……

Anna

Advertisements

Ich freue mich über Kommentare - Your feedback is valued.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s