In the middle of the week: Künstler und Disziplin

Wenn es läuft, dann läuft es……

Jede/r kennt die Zeiten, in denen der kreative Geist übervoll ist, Bilder gemalt, Steine behauen, Texte geschrieben werden müssen….man hat einen Lauf!

Aber was wenn’s mal nicht so läuft? Vor dem Rechner hocken und Facebook oder Twitter erkunden?
Schauen was die anderen machen?  Der Garten muss gemacht werden und Fenster putzen ist ja auch ’ne schöne Sache.

Die Möglichkeiten, sich vom Arbeiten abzuhalten, sind vielfältig.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein straff gespannter Arbeitsplan seine Vorteile hat auch und vor allem, wenn man gerade keinen Lauf hat.

Ein paar Tipps, die das kreative Arbeiten daheim oder im Atelier erleichtern 🙂

Emails höchstens einmal am Tag checken, was ist so wichtig, dass es nicht bis zum kommenden Tag warten kann?
Am Besten eine feste Uhrzeit, meine ist Morgens um 10:00 Uhr.  Das kann auch ganz gemütlich sein mit Kaffee und Zigarette ….ein halbe Stunde reicht völlig. Ich weiß durchaus, das das nicht so leicht ist…aber dank meines cleveren Sohnes, der darauf achtet, dass die Mutter effektiv ihre Zeit nutzt, werden kleine Abweichungen vom Zeitplan sofort korrigiert 🙂

Einkäufe nicht täglich machen, sondern planen. Zweimal pro Woche und Kleinigkeiten wenn man sowieso gerade den Hund ausführt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Arbeitszeit ist Arbeitszeit. Niemand hat zu stören, selbst wenn man gerade zum xten mal um den Arbeitsplatz gerannt ist und es aussieht als würde das Werk heute nicht weiterkommen.
Es gibt diesen schönen Satz von Picasso: Die Muse gibt es aber sie muss dich beim Arbeiten vorfinden.
Also, wer geküsst werden will, macht die Tür nicht auf und geht nicht ans Telefon!
Dr. Clarissa Pinkola Estés  schreibt in dem Buch, die Wolfsfrau, von einer Künstlerin, die ein Schild an ihrer Ateliertür hat: Nicht stören, es sei denn ich habe im Lotto gewonnen oder Jesus steht vor meiner Tür.
Das gefällt mir sehr…vielleicht würde sich das Schild auch bei mir gut machen.

Einen Timer benutzen.
Wenn ich zu viele Dinge an einem Tag machen muss, erstelle ich mir einen Plan, in dem ich Aufgaben und Zeiten aufschreibe. Mittlerweile benutze ich einen Timer (Eieruhr), der mir hilft mich über einen bestimmten Zeitraum auf eine Aufgabe zu konzentrieren.   Vielleicht kennt ja der ein oder andere das Problem, dass einem andere, auch wichtige Dinge im Kopf herumspuken, während man sich auf die gerade vor einem liegende Aufgabe konzentrieren will.
Da hilft eine Eieruhr 🙂

Nun muss ich meine Arbeitszeiten nicht abrechnen aber für den, der genaue Abrechnungen liefern muss, ist www.toggl.com ein nützliches Tool.

Nicht vergessen auch Zeiten für die Entspannung einzuplanen 🙂

Bis dahin

Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen……

Anna

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8 Gedanken zu “In the middle of the week: Künstler und Disziplin

  1. Eine todo Liste führe ich auch, Anna. Es ist das Los der Selbständigen, immer auf die Disziplin zu achten und die Dinge, die man sich vornimmt, auch zu tun und nicht zu versumpfen.
    Einen Wecker stelle ich mir nicht – es dauert solange wie es dauert.
    Und ich plane auch Ruhephasen ein, Mittags Zeitung lesen und Abends spätestens um 21 Uhr Feierabend machen.
    Kochen und Fernseh schauen entspannt mich.
    Ich wünsche dir eienn schönen Abend, Susanne

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  2. Wundervoll geschrieben, Anna … bin schon auf Mitte nächster Woche gespannt. Ist immer sehr bereichernd, bei dir mitzulesen.
    „Wer [von der Muse] geküsst werden will, macht die Tür nicht auf und geht nicht ans Telefon!“ … wie wahr … auch dieses Türschild find ich klasse … sollte man sich glatt auch machen 🙂

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