Authentizität

in der Malerei ist für mich dann gegeben, wenn alle Eindrücke, die von außen auf mich einströmen und mich in weitesten Sinne „inspirieren“ so verarbeitet sind, dass ein absolut einmaliges, tief empfundenes Bild das Ergebnis ist.

Das erfordert auch eine gewisse Wachsamkeit sich selbst gegenüber und manchmal auch eine gewisse Langsamkeit in der Malerei. Wie ich schon schrieb finde ich es schrecklich, sich immer wieder selbst zu zitieren in der Kunst und sich die Möglichkeit der Weiterentwicklung zu nehmen.

Entwicklung findet ständig statt und wenn ich mich dem „verweigere“ belüge ich mich selber.

Sich selbst treu bleiben bedeutet,  beibehalten der eigenen Handschrift und  doch  neue  Variationsmöglichkeiten  zu suchen, die dem jeweiligen Thema, bzw. Anliegen entsprechen.

Auch beim experimentieren mit neuen Malmitteln, Papieren,  Tuschen, was auch immer gilt es, sich dem Moment, dem Augenblick  anzupassen. sich ganz auf das Tun einzulassen.

Ich habe mit neuen Papieren experimentiert und bin hin und weg von dem Maulbeerbaumpapier, ( gibt es unter anderem bei Gerstäcker).

Nicht um darauf zu malen aber die Farbigkeit und die Struktur des Papiers eignet sich hervorragend für Collagen.

An meiner etwas größeren Arbeit, hier der Anfangszustand, werke ich immer noch….Schichten über Schichten und dann….trocknen lassen ….

Derzeit versuche ich, eine  bilinguale Blogversion zu erstellen.  Ich hab noch nicht ganz raus wie das geht.

Wenn jemand einen Tipp hat, bin ich dankbar und bis dahin

Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen……

Anna

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3 Gedanken zu “Authentizität

  1. Hallo Anna, ja, es ist nicht so einfach alles, aber es ist schön und macht Spaß sich immer wieder neu in der eigenen Handschrift zu erfinden und neues auszuprobieren.
    Zu deinem alten Blog: ja! gerade als Freiberufler ist die Disziplin wichtig!
    Liebe Grüße von Susanne

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  2. Guten Morgen Susanne, doch, ich finde es ist einfach…..:-)
    Aber viele Menschen machen sich nicht die Mühe nach ihrer eigenen Handschrift zu suchen, wissen nicht mal, das sie eine eigene Form des Ausdrucks haben und das find ich bedauerlich. Aber haben wir nicht einen wunderbaren Beruf 🙂

    Liebe Grüße aus dem Garten
    Anna

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    1. Guten Morgen, Anna, ich bin gerade wieder zurück aus Itlalien und beginne nun den Haufen an Informationen, den die zwei Wochen aufgebaut haben, zu verarbeiten.

      Einfach für die Mutigen und Starken, schwer für die Zweifler und Schwachen. Es ist so viel leichter, eine Handschrift zu kopieren!

      Einen schönen Sonntag wünscht dir Susanne

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